National Park Berchtesgaden

  

Christoph Moning

 

Although the area covers altogether 240 Km², only approximately 100 bird species are breeding south of the river Saalach. Barely 150 species have been recorded in the entire area. The national park and the area between the park and the river Saalach are representing a very comprehensive spectrum of habitats of the northern lime alps. Here all the breeding birds, that are limited to the alps in Germany can be found. In order to see most of these species, one should have an appropriate condition. Still in April stronger snow falls and avalanche danger are possible at higher elevations. Most of the high altitude areas are covered with snow until May. In order to see a larger number of alpine birds, one should stay for several days.

 

Requirements:

Attainable with public means of transport: Partially

Equipment: Binoculars, firm footwear, in the winter snow shoes or skis, maps

Accessibility of the area: easy walks to exhausting hikes, which can be extended up to several days

Interesting Species:

Griffon Vulture, Golden Eagle, Honey Buzzard, Peregrine Falcon, Ptarmigan, Capercaillie, Black Grouse, Hazel Grouse, Tengmalm's Owl, Pygmy Owl, Black, Green, Grey-headed, White-backed and Three-toed Woodpecker, Crag Martin, Water Pipit, Alpine Accentor, Ring Ouzel, Bonelli's Warbler, Red-breasted Flycatcher, Dipper, Wallcreeper (rare), Nutcracker, Raven, Alpine Cough, Snow Finch

 

Habitats:

The area is situated between 500 m asl and 2700 m asl and covers the large mountain ranges of the Hagengebirge, the Watzmann, the Hochkalter and the Reiteralm. The area is a mountainous with steep lime and dolomite rocks, mixed woodlands, subalpine spruce forests, extensive Pinus mugo zones and alpine grasslands. Particularly in the area between the national park and the river Saalach, well structured submontane mixed woodlands can be found.  

 

Information:

Good map material is important for orientation in the area:

A good map for the national park:

Topographic maps Bavaria, Blatt 1

National park Berchtesgaden
LVA Bavaria, 2001  

Wander-, Rad- und Schitourenkarte
Berchtesgadener Land, Chiemgauer Alpen
Kompass-Karten-Verlag
€ 6,95

National park Administration: Doktorberg 6, 83471 Berchtesgaden, 08652/9686-0

There are information centres of the national park at the Klausbach house, at the Wimbachbruecke and at the Königssee (north bank close to the jetty). In Berchtesgaden you can find the national park house with a comprehensive exhibition.

Internet (most of them in German language):

http://www.berchtesgadener land.com : good source of information for the whole region

http://www.nationalpark berchtesgaden.de : The side of the national park in the Internet

http://www.berchtesgaden.com : more general information

http://www.watzmann.de : Accommodation and many more

http://wwwneu.jennerbahn.de/willkommwn.asp : Timetable and prices of the Jennerbahn

 

Anfahrt:

Bahn: Haltestelle Berchtesgaden. Ob man mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen will oder nicht, hängt  davon ab, was man im Gebiet machen will. Beispielsweise kann man im Klausbachtal mit einem Bus bis zur Bindalm fahren oder mit dem Bus bis nahe zur Mittelstation der Jennerbahn fahren, um dann mit dem Lift bis auf den Jenner und somit in alpines Gelände zu gelangen. Allerdings ist man dann von den Abfahrtszeiten abhängig und muss seine Wanderungen darauf einstellen. Wenn man beabsichtigt mehrtägige Wanderungen durchzuführen, die z.B. südlich des Königssees möglich sind, kann man getrost mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen.

Auto: Über die A8 München – Salzburg. Vor der Grenze nach Österreich Abfahrt Bad Reichenhall Richtung Bad Reichenhall. Von Bad Reichenhall über die B20 oder B21 weiter in das Gebiet.

 

Beobachtungsmöglichkeiten für ausgewählte Arten:

Instead of recommending certain hikes, I decided to describe observation possibilities for certain birds. Because to mention all the walking and observation possibilities, would blow up the size of this page. So everyone can look for his personal want-to-see-species and try to see them at the places that are recommended below. I additionally recommend the maps mentioned above. It is to be noted that some birds e.g. the Snow Finch presuppose more condition than others.

Bartgeier: Sehr selten. Wenige Beobachtungen im Gebiet (z.B. am Jenner). Die Vögel kommen aus Österreich und stammen aus dem Alpen-Auswilderungsprojekt.

Bei Sichtung Meldung bitte an: Institut für Parasitologie und Zoologie, Vet. med. Universität, Josef Baumanngasse 1, A-1210 Wien.

Gänsegeier: Eine "halbwilde" Kolonie befindet sich auf der österreichischen Seite des Untersberges. Sie ist vom Salzburger Zoo abhängig. Einzelne Tiere können im gesamten Gebiet gesehen werden.

Steinadler: Im Gebiet gibt es 4- 5 Reviere, wobei die Adler die großen Täler „unter sich aufgeteilt haben“. Gute Beobachtungsmöglichkeiten gibt es im Wimbachtal v.a. in der Umgebung des Wimbachschlosses sowie im Klausbachtal einschließlich der Halsalm. Ebenso an der Reiteralm. Die Tiere streifen weit umher, so dass es keine hundertprozentige Chance gibt. Die Beobachtungsdaten werden an der Nationalparkverwaltung gesammelt (Adresse Oben).

Wespenbussard: Wenige Paare brüten im Gebiet an wechselnden Orten. Generell sind die Hänge auf der Westseite des Königssees, die Hänge um Ettenberg und nördlich Berchtesgaden sowie die Osthänge des Lattengebirges interessant.

Wanderfalke: Brutvogel in geringer Zahl. Auch hier sind die Westhänge am Königssee interessant. Generell aber überall im Gebiet.

Alpenschneehuhn: Überall oberhalb der Baumgrenze in felsigem Gelände. Aber nicht leicht zu entdecken. Gute Beobachtungspunkte sind die Umgebung des Watzmann-Hauses (dort zur Balzzeit Abends mal ein Blick in die Mulden und das Watzmannkarr unterhalb des Watzmann-Hauses werfen), am Kehlsteinhaus (früh sein!) und dort der Grad Richtung Hoher Göll sowie das Lattengebirge (Fagstein, westlich Kahlersberg, Schneibstein) und das Hohe Brett nahe dem Jenner. Ebenfalls gut sind die alpinen Lagen des Hochkalters (z.B. Ofentalweg, der aber sehr anstrengend ist).

Birkhuhn: Generell nicht selten an der Baumgrenze und auf alpinen Matten und Almen nahe der Baumgrenze. Am leichtesten zur Balzzeit zu beobachten (reicht im Gebirge bis weit in den Juni). Z.B. auf den Almen und Wiesen an und oberhalb der Baumgrenze im Hagengebirge (östlich des Königssees), auf den alpinen Wiesen am Watzmann oder im oberen Wimbachtal. 

Auerhuhn: Sicherlich eine der attraktivsten Arten des Gebietes, aber leider auch eine der Empfindlichsten!  Generell ist es durchaus möglich das Auerhuhn in Berchtesgaden zu sehen, da die Art in vielen gut strukturierten Mischwaldbeständen im ganzen Gebiet vorkommt. Die Watzmann-Nordseite ist vielleicht die beste Gegend, um bei einer sehr frühen Morgenwanderung auf die scheuen Tiere zu treffen. Man erhöht die Chance nicht, indem man die Wege verlässt, denn die Vögel halten sich auch an den Wegen auf, jedoch nur so lange sie nicht gestört wurden. Leises Gehen ist die Voraussetzung, um diesen Vogel zu sehen (wie bei allen Rauhfußhühnern).

Haselhuhn: Ebenfalls so gut wie nie sichtbar. In drei Monaten Kartierarbeit habe ich die Art nur drei Mal gesehen! Potenzielle Beobachtungspunkte sind der Wachterlsteig auf die Reiteralm, der Weg zwischen Bindalm und Mittereisalm im Klausbachtal und die Watzmann-Nordseite. Am Wachterlsteig sollte man schon zwischen dem Parkplatz Wachterl/Schwarzbachwacht an der B 305 und dem steil aufsteigendem Wachterlsteig auf die Hühner achten. Oft hört man sie nur rufen. Sicherlich gibt es noch weitere gute Stellen im Park.

Steinhuhn: Wenn es dieses Huhn überhaupt noch im Gebiet gibt, dann auf den Hochlagen der Reiteralm auf der österreichischen Seite. Dort liegt schon seit Jahren keine bestätigte Beobachtung mehr vor.

Rauhfußkauz: Sporadisch im Gebiet verbreitet. Zur Balzzeit am leichtesten zu entdecken. In der Umgebung der Kühroint Alm auf der Watzmann-Nordseite war bisweilen (1998) ein Revier besetzt.

Sperlingskauz: Verbreitet. Die Umgebung der Kühroint Alm könnte Erfolg bringen. Die Kitzkartauern auf der Hochkalter-Nordseite sind ebenfalls gut. Ich konnte im April 1998 am Weg, der auf die Westflanke der Kitzkartauern entlang führt, ein nicht scheues Paar aus nächster Nähe beobachten (Zwischen Grad der Kitzkartauern und Eckau-Alm). Mit weniger Anstrengung ist er evtl. in der Umgebung des Parkplatzes Brunnhaus/ Wachterl/ Schwarzbachwacht an der B 305 zu beobachten bzw. zu hören. Doch der Sperlingskauz balzt meistens nur bei gutem Wetter. Nur selten hört man ihn während der Balzzeit auch tagsüber.

Weißrückenspecht: Auch im Berchtesgadener Raum nur wenige Paare. Potenzielle Beobachtungsorte sind der Hang südlich der Eckau-Alm, der Weg, der von der Mündung der Almbachklamm (Südostseite des Untersberges) durch einen strukturreichen Hangwald nach Ettenberg führt, sowie der Forstbegangssteig (der Pfad zwischen Salzkopf und Seeklausköpfl am Osthang des Klausbachtals). Der Forstbegangssteig ist bei Schnee recht anstrengend und z.T. schwierig zu finden, da er von Lawinenstrichen gekreuzt wird. Es gibt ebenfalls Beobachtungen zwischen dem Parkplatz Wachterl/ Brunnhaus und dem Wachterlsteig.

Dreizehenspecht: Überall in den montanen Nadelwäldern des Gebietes zu finden. Aber sehr heimlich und nicht scheu: D.h. man läuft einfach an dem Vogel vorbei. Stellen, an denen ich diesen Specht u.a. beobachtet habe sind: östlich und nordöstlich der Eckau-Alm, oberhalb der Stubenalm auf der Watzmann-Nordseite, zwischen Kühroint-Alm und Archenkanzel (größere Totholzbestände links des Weges=> hier warten und beobachten!), zwischen Kühroint-Alm und Watzmannhaus und auf der Spitze des Toten Mannes (Berg nördlich Ramsau).

Felsenschwalbe: Seltener und unregelmäßiger (?) Brutvogel. Dennoch gibt es zwei Bereiche, an denen man mit etwas Glück Felsenschwalben beobachten kann: An der B21 zwischen Bad Reichenhall und Unterjettenberg liegt Baumgarten (nur ein paar Häuser). Hier führt ein Weg (für Fahrzeuge gesperrt) nach Osten. An dieser Stelle könnte ein Blick auf die (nord)östliche Felswand Erfolg bringen. In den Felswänden über Salet und dem Obersee (im Südosten des Gebietes) brüten regelmäßig wenige Paare. Sie jagen dann meistens vor der Wand oder über dem Wasser.

Bergpieper: Zur Brutzeit auf allen alpinen Matten und Almen.

Alpenbraunelle: In allen felsigen Bereichen oberhalb der Baumgrenze: Reiteralm, Hochkalter, Watzmann und Hagengebirge. Der Gesang und Flugruf machen meist auf die Art aufmerksam.

Ringdrossel: Überall an der natürlichen und künstlichen Baumgrenze. Z.B. gerne auf Almen. Singt ab Ende April gerne von einzelnen hohen Fichten ihren etwas monotonen Gesang.

Berglaubsänger: Oft an wärmebegünstigten Hängen mit Kiefern.

Zwergschnäpper: Am leichtesten an der Nordostseite des Königssees. Dort gibt es einen Wanderweg (Malerwinkel) durch perfekten Buchenwald direkt am See, der südöstlich des Ortsteils Königssee beginnt (z.B. von dem großen Parkplatz aus zu erreichen). Andere Stellen sind der Weg zwischen Almbachklammmündung und Ettenberg sowie der Wanderweg südlich der Saalach zwischen Unterjettenberg und Schneitzelreuth (hier auch Wasseramsel und Flussuferläufer). Auch der Rundweg von St. Bartholomä dürfte Erfolg bringen. Erst ab Mitte Mai!

Wasseramsel: Die Wasseramsel ist entlang der Flüsse und größeren Bäche des Berchtesgadener Landes häufig. So kommt sie beispielsweise entlang der gesamten Fließstrecke von Saalach, Ramsauer Ache, Wimbach, Klausbach, Königseer Ache und Berchtesgadener Ache vor. Gerne hält sie sich in der Nähe von Brücken oder umgeworfenen Bäumen auf.

Mauerläufer: Bislang kaum 20 Beobachtungen der Art im Gebiet. Keine wirklich verlässliche Stelle. Unregelmäßig wird er im Wimbachtal zwischen Wimbachschloss und Hochalmscharte sowie in der Saugasse auf dem Weg zwischen Königs- und Funtensee gesehen. Eine andere Stelle ist der Ofentalweg auf der Westseite des Hochkalters. Oberhalb der Baumgrenze wird das Tal, durch das der Weg verläuft von Felswänden flankiert. An diesen habe ich den Mauerläufer beobachtet. Jedoch ist der Weg recht anstrengend.

Schneesperling: V.a. im Hagengebirge. Gute Stellen sind das Hohe Brett, der Schneibstein und der Fagstein (hier vornehmlich die steilere Westseite).

Zitronengirlitz: Sehr selten (Ostrand der Verbreitung). Keine verlässlichen Beobachtungspunkte.

Tannenhäher: Nicht selten. Generell hat man gute Chancen diese Art in den Nadelwäldern der montanen bis subalpinen Stufe anzutreffen. Markant ist der weittragende Ruf.


 

Unterkunft:

Es gibt eine große Auswahl von Unterkunftsmöglichkeiten im Berchtesgadener Land. Neben den oben genannten Internetressourcen gibt auch die Kurdirektion Berchtesgaden Auskünfte:

Königsseer Straße 2
83471 Berchtesgaden
Telefon 08652/9670 Telefax 08652/967400

 

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E-mail: christoph.moning@stud.weihenstephan.de