Ismaninger reservoir near Munich |
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By Christoph Moning |
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The Ismaninger reservoir is well known for the abundance of thousands of waterfowl at certain times of the year. Especially in the winter it is a good spot for a few hours of relaxed birdwatching. |
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Requirements: Attainable with public means of transport: Yes, if combined with a bike. Equipment: binoculars and a scope Accessibility of the area: easy walk or ride |
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Interesting species: Red- and Black-throated Diver (rarely in winter), Black-necked Grebe, Little and Great White Egret, White-fronted and Bean Goose (rarely in winter), Wigeon, Gadwall, Pintail, Shoveler, Garganey, Red-crested Pochard, Ferruginous Duck (rare), Goldeneye, ducks of coastal waters, Smew and Goosander, Little Gull and Black Terns. Additionally there is always a chance to encounter something special. Escaped birds of exotic species are quiet typical for the area. You may well observe Snow, Bar-headed, Barnacle Goose, Ruddy Shelduck or Ruddy Duck. |
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Habitats: The Ismaninger reservoir is 7 km long and approximately 1 km wide. It was build in 1929 in order to produce energy. The reservoir is also used to clear water from the sewage plant of Munich. Since the sewage technology improved (1980), the water is not so rich in nutrients, so the numbers of waterfowl (mainly ducks) decreased. There are some small reed beds and alluvial forests in the southwest of the reservoir. The fish ponds south of the reservoir are especially important for breeding birds like ducks or reed dwelling species. They offer temporary mudflats during the migration seasons. |
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Information: http://www.mvv-muenchen.de/ Münchener Verkehrsverbund (MVV): suburban railway and subway http://www.og-bayern.de/ Ornithological Society in Bavaria (organises excursions to the fish ponds) |
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Anfahrt: Wenn man sich für öffentliche Verkehrsmittel entscheidet, sollte man ein Fahrrad mitbringen. Mit der S-Bahn fährt man mit der S 8 bis Ismaning. Von hier fährt man mit dem Fahrrad auf einem Rad- und Fußweg nach Süden. Nach knapp 800 m hat man linke Hand Sportanlagen passiert und erreicht eine Kreuzung, an der man links fährt. Auf der rechten Seite passiert man nun einen Teich. Nach weiteren knapp 500 m folgt man der Straße links abknickend. Wiederum nach 700 m gelangt man an eine Pappelallee, in die man rechts einbiegt. An deren Ende fährt man über die B 471 in die gegenüberliegende Einfahrt. Hier fährt man rechts zunächst parallel zur Bundesstraße. Dies ist die Zufahrtsstraße zum Ismaninger Speichersee. Die gesamte Strecke von der S-Bahn Haltestelle Ismaning bis auf den Mitteldamm über den Speichersee und zurück umfasst rund 20 km. Mit dem Auto: Von Süden über die B 471 oder die A 99 (Autobahnring München). Ab der Autobahnabfahrt Aschheim/ Ismaning fährt man gut 2 km Richtung Ismaning bis man über den Mittleren Isarkanal fährt. Rund 500 m nachdem man den Kanal überquert hat, kommt auf der rechte Seite eine Einfahrt (Schild mit roten Buchstaben: "E-ON Elektrizitätswerk"). In diese sollte man einbiegen und sofort wieder rechts fahren. Nun befindet man sich auf der Zufahrtsstraße zum Ismaninger Speichersee. Von Norden, also aus Richtung Ismaning, kommt man über die B 471. Im Nordosten Ismanings treffen sich die B 471 und die B 388. Von dort sind es noch rund 2,5 km in Richtung Süden (Richtung A 99) bis links die Einfahrt mit dem Schild "Gaststätte Finsinger Alm" kommt. Wenn man auf die Brücke über den Mittleren Isarkanal fährt, ist man zu weit. |
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Beobachtungsmöglichkeiten: Punkt 1 (lohnend wenn man viel Zeit hat: verschiedene Enten, Eisvogel, wenige Limikolen): Ab der Einfahrt von der B 471 zu der Zugangsstraße zum Ismaninger Speichersee fährt man zunächst nach Süden durch eine 90° Kurve. Gut 400 m nach dieser Kurve sieht man auf der rechten Seite ein umzäuntes Gelände 1 (Grüner Zaun um gelbes Kraftwerksgebäude). Davor sollte man parken. Von hier aus geht man links an dem Zaun entlang und gelangt so an den Mittleren Isarkanal. Noch bevor links der Damm beginnt, wird man hier im Winter auf der Wasserfläche allerlei sehr nah schwimmende Enten (z.B. Spieß-, Krick-, Schnatter-, Schellenten und Gänsesäger) entdecken können. Von hier aus kann man links auf dem Damm am Kanal entlang gehen, bis man nach 800 m an das Westbecken des Speichersees gelangt (am Kanal ist oft der Eisvogel zu beobachten). Punkt 2 (Westbecken: verschiedene Enten, Reiher, Möwen und Kormoranbrutinsel): Der interessante westliche Teil des Westbeckens umfasst die ganze Wasserfläche vom Kanaleinfluss bis zur Kormoraninsel, die man nun links im Blickfeld hat. Am westlichen Teil des Westbeckens hat man Gute Chancen auf Silber- und Seidenreiher sowie auf eine große Palette aller möglichen Entenvögel. Unregelmäßig halten sich hier im Winter auch Zwergsäger und Eisente auf. Zur Zugzeit können die Gebüsche nördlich des Dammes für Singvögel interessant sein. Man kann auf dem Damm Richtung Osten weiter gehen, solange man möchte (4 km bis zum Punkt 3). Ich empfehle jedoch, nicht die ganze Strecke zu laufen (was dennoch sehr schön sein kann), sondern sich zunächst auf den Westteil des Westbeckens zu beschränken. Punkt 2 kann auch direkt von der Zugangsstraße aus angefahren werden. Dazu fährt man nach der 90° Kurve 1,6 km, bis man nach einer Rechts-links-Kombination auf der rechten Seite eine Schranke sieht. Hier kann man am Straßenrand parken und den Weg an der Schranke benutzen, um auf den Damm zu gelangen (2). Punkt 3 (Mitteldamm: lohnendste Beobachtungsstelle) Um zu dem Mitteldamm zu gelangen, fährt man die dammparallele Zufahrtsstrasse weiter. Nach kurzer Zeit knickt sie links ab, um das BMW-Testgelände zu umfahren. Entlang der folgenden Kilometer fressen oft Grauganstrupps, die man im Winter nach wenigen möglichen Blässgänsen durchsuchen kann. Zur richtigen Jahreszeit sieht man Saatkrähen, Rohr- oder Kornweihen. Nach der Kurve vor dem BMW-Testgelände sind es noch 4,4 km bis man wieder rechts abbiegt (erneut Schild "Gaststätte Finsinger Alm"). Nun muss man immer weiter geradeaus, bis die Straße zur Schotterstraße wird und nach einer Rechtskurve auf den Damm führt. So gelangt man 600 m nach dem Abzweig "Finsinger Alm" auf einen Parkplatz an dem Damm (P1). Man beobachtet zunächst von hier aus an beiden Becken und fährt dann über den Mitteldamm auf den südlich des Mitteldamms gelegenen Parkplatz (P2). Gegenüber dieses Parkplatzes geht man ein Stück auf dem Süddamm des Ostbeckens entlang, um in das Ostbecken einzusehen. Das Ostbecken ist meistens interessanter als das Westbecken. Außerhalb des Hochsommers wird man am Mitteldamm evtl. größere Ansammlungen von Schwarzhalstauchern und Kolbenenten sehen. Andere mögliche Arten sind Seetaucher im Winter (selten), Schnatter-, Spieß-, Löffel-, Krick-, Knäk-, Tafel-, Kolben-, Reiher- und Schellente. Fast jeden Winter tauchen einzelne Meeresenten auf. Die Moorente wird jedes Jahr in wenigen Individuen gesehen. Für Limikolen bietet das Speicherbecken selbst nur wenig Aufenthaltsmöglichkeiten, da die Betonwände steil ins Wasser fallen. Dennoch wird man zur Zugzeit einige Arten entdecken können. Mittelmeer- und Zwergmöwe können ebenfalls von hier aus beobachtet werden. Im Frühjahr und Spätsommer/ Herbst sollte man auf Trauerseeschwalben achten unter denen sich gelegentlich auch andere Sumpfseeschwalbenarten befinden. Im Winter lohnt es sich manchmal südlich des Mitteldamms auf den Feldern nach äsenden Gänsen zu suchen (4). Die Fischteiche südlich des Speichersees sind leider nicht öffentlich zugänglich, machen aber zusammen mit dem Speichersee einen Großteil des Wertes für das Gebiet aus. Wer diesen Teil besuchen will, sollte an einer der Exkursionen der Ornithologischen Gesellschaft Bayerns (OGB) teilnehmen (Link unter "Information"). |
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