Nature Protection Area Mettnau peninsula |
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Christoph Moning |
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Durch den um 1960 zufällig bei Aufschüttungsarbeiten entstandenen "Ententeich" hat sich die Halbinsel Mettnau zum regional bedeutendsten Brutgebiet für Enten entwickelt. Der Ententeich ist von den Wasserschwankungen des Bodensees unabhängig, wodurch er für Enten einen sicheren Brutplatz bietet. Die Halbinsel Mettnau ist Teil des 'Important Bird Area Radolfzeller Aachmündung und Mettnau mit Markelfinger Winkel'. |
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Voraussetzungen: Attainable with public means of transport: Ja, wenn mit Fahrrad kombiniert. Ausrüstung: Fernglas (und Spektiv) Zugänglichkeit der Beobachtungsstellen: leicht |
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Interessante Arten: Brutvögel sind Schnatter- (ca. 20 Paare), Kolben- (ca. 30-50 Paare), Tafel- (ca. 20 Paare) und Reiherente (bis zu 100 Paare), Baumfalke (2 Paare), Wasserralle, Rohrschwirl (6 Paare) und Teichrohrsänger (240 Paare). Unregelmäßige Brutgäste sind Zwergdommel, Knäk- und Moorente (1995), Rohrweihe sowie die Flussseeschwalbe. Der Untersee übt eine starke Anziehungskraft auf ziehende Vögel aus, die im Herbst vor allem rastende Kleinvögel in die fest installierten Netze der Vogelwarte treibt. Der Winter ist auf der Mettnau die wohl beste Beobachtungszeit. Zu sehen sind große Schwärme von Reiher- und Tafelenten sowie Schwarzhalstaucher, Gänsesäger, Pfeif-, Löffel-, Schnatter-, Krick-, Kolben- und Schellenten. |
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Lebensräume: Flachwasserzone, Kiesufer, Uferröhricht, Großseggenried, Au- und Bruchwald, Gebüschzone, Streuwiesen, extensive Rinderweide und Halbtrockenrasen auf insgesamt 140 ha. |
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Information: NABU-Naturschutzzentrum
Mettnau |
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Anfahrt: Man erreicht das Gebiet über Radolfzell, in dessen Osten es liegt. Der Bahnhof Radolfzell liegt 2 km entfernt. Der Zugang zum Schutzgebiet liegt am Ende der Zufahrtsstraße, die auf die Halbinsel führt. |
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Beobachtungsmöglichkeiten: Im Frühling lohnt sich vor allem der Besuch der Plattform beim Ententeich. Besonders im Mai kann man dort oft mehr als 200 Enten in acht Arten bei der Balz zusehen. Dann ist auch die beste Zeit für die Brutvögel. Der Weg vom Mettnau-Turm zur Spitze der Halbinsel ist vom 15. April bis 30. August gesperrt, um die brütenden Vögel vor Störungen zu schützen. Der Mettnau-Turm bietet dafür ganzjährig einen guten Überblick über die gesamte Halbinsel. |
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